AMA-Gütesiegel muss Gentechnik-Soja endlich ausschließen

Die Mehrheit der BürgerInnen will keine Gentechnik in der Landwirtschaft, weder auf den Äckern noch in den Futtermitteln. Es wäre doch gelacht, wenn der Schweinefleischsektor in Österreich die Umstellung auf gentechnikfreie Futtermittel nicht schaffen würde. Die Milchwirtschaft sowie Eier- und MasthühnerproduzentInnenen haben erfolgreich vorgezeigt, dass es auch ohne Gentechnik-Soja geht.

Es ist ein Trauerspiel, dass die AMA nach wie vor nicht garantieren kann, dass das staatliche AMA-Gütesiegel für Gentechnikfreiheit steht. Ministerin Köstinger muss dafür sorgen, dass die AMA ihre hohe Verantwortung gegenüber den österreichischen KonsumentInnen wahrnimmt und AMA-Gütesiegel ausschließlich für gentechnikfreie Erzeugung vergeben werden. Die negativen Folgen der Produktion von gentechnisch manipuliertem Soja sind hinlänglich bekannt und reichen von Regenwaldzerstörung über den massiven Einsatz von Glyphosat bis hin zur Vertreibung der Kleinbauern in den Anbauländern.

Im sogenannten ‚Feinkostladen Österreich‘ muss es möglich sein, die Lebensmittelerzeugung nachhaltig, klimaschonend und gentechnikfrei zu gestalten. Im Zuge der derzeitigen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik muss Ministerin Köstinger die Initiative ergreifen und eine Eiweißstrategie vorantreiben – in Österreich und in der EU.

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