Kärntner Glyphosatverbot ist ein wichtiger erster Schritt!

Ich gratuliere der Kärntner Landesregierung und Landeshauptmann Kaiser, dass es ihm im zweiten Anlauf gelungen ist, ein Glyphosatverbot durchzusetzen. Das Verbot für private AnwenderInnen auf Landesebene ist ein wichtiger erster Schritt, dem aber nun dringend weitere Maßnahmen, auch in anderen Bundesländern, folgen müssen. Weitaus wichtiger ist es jedoch, dass Ministerin Köstinger endlich auf nationaler Ebene handelt. Österreich hat im EU-Rat gegen die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat gestimmt. Nun muss Köstinger auf nationaler Ebene alle rechtlich möglichen Maßnahmen ergreifen, um das gesundheitsschädliche Mittel von unseren Grünflächen fernzuhalten.

Als ersten Schritt sollte Österreich ein nationales Anwendungsverbot im öffentlichen Bereich und für die private Anwendung umsetzen. Zudem dürfen Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln, die den Wirkstoff Glyphosat enthalten, nicht weiter verlängert werden. Ziel muss jedoch weiterhin der vollständige und raschestmögliche Ausstieg aus Glyphosat sein. Ministerin Köstinger verspricht seit Monaten eine Machbarkeitsstudie und einen Aktionsplan für ein nationales Glyphosat-Verbot. Es ist höchst an der Zeit, dass hier etwas passiert – und zwar noch bevor das nächste Frühjahr und damit die Anbausaison beginnt.

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