Keine Steuergelder mehr für umweltschädliche Intensivtierhaltung

Die Ergebnisse der Greenpeace-Tests von Fließgewässern sind äußerst besorgniserregend. Wir Grüne warnen schon seit Jahren davor, dass der Antibiotikaeinsatz in der Intensivtierhaltung und der Futtermittelanbau in Monokulturen nicht nur unsere Ökosysteme, sondern auch die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger gefährden. Antibiotikaresistente Keime, die unter anderem durch den Antibiotika-Einsatz in der Intensivtierhaltung und auf Tiertransporten europaweit zu einem immer größeren Problem werden, sind auch auf in Österreich verkauftem Fleisch zu finden. Bereits vor Monaten haben wir einen Aktionsplan zur Reduktion von Antibiotika von den Ministerinnen Köstinger und Hartinger-Klein gefordert!

Gleichzeitig muss in der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik sichergestellt werden, dass klima- und umweltschädliche Produktionsweisen nicht mehr durch Subventionen unterstützt werden. Wir stellen gerade die Weichen für die Landwirtschaft der Zukunft. Ich werde als einer der Verhandler der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament dafür kämpfen, dass Steuergelder in Zukunft nicht mehr an Betriebe fließen können, die Tierleid, Umweltschäden und Gesundheitsgefahren verursachen. Landwirtschaft geht auch anders, das beweisen viele Bäuerinnen und Bauern täglich. Ministerin Köstinger ist gefordert, die kleinstrukturierte Landwirtschaft zu unterstützen und einen sofortigen Investitionsstopp für die Intensivtierhaltung zu erlassen. Es kann nicht sein, dass wir mit öffentlichen Geldern Stallneubauten fördern, die dann dazu beitragen, dass unsere Gesundheit geschädigt und unsere Umwelt zerstört wird.

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