Stopp der tierquälerischen Kälbertransporte

Anfang April gelang uns ein Durchbruch in Sachen grausamer Kälbertransporte auf EU-Ebene. Nach einem Treffen zwischen der europäischen Kommission und den verantwortlichen Ländern Österreich und Italien, wurde von der Kommission die Reißleine gezogen.

Meine Anfrage an den litauischen Kommissar Vytenis Andriukaitis bezüglich des sogenannten „Sammelstellen-Hoppings“ war wohl mit ein Grund dafür, dass die Kommission die Transporte von Vorarlberg nach Bozen unterbinden lässt. Nun sind aber die anderen Bundesländer gefordert – was für Vorarlberg gilt, muss auch für Salzburg und Tirol gelten! Es kann nicht sein, dass aus Bergheim weiterhin Transporte abgefertigt werden, die dann mit Kurzaufenthalt in Bozen gegen alle europarechtlichen Vorschriften nach Südspanien weiterfahren.

Lokale Schlachtkapazitäten, Markenprogramme im Handel, Sperma-Sexing, Forcierung von Zweinutzungsrassen, stressfreies Schlachten und muttergebundene Kälberaufzucht. Unsere Liste zur Verminderung von Tierleid durch Kälbertransporte ist lang. Es muss endlich auch weiter etwas passieren!

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