US-Monsanto-Verurteilung muss in Europa und Österreich Folgen haben

Wir haben Vertreter der Anwaltskanzlei zu Gast, die das bahnbrechende Glyphosat-Urteil gegen Monsanto in den USA errungen haben. Sie präsentieren uns Dokumente, die während der Verhandlung noch unter Verschluss waren und zeigen damit, wie sehr multinationale Großkonzerne Gesundheitsrisiken durch Pestizide verschleiern. Es kann nicht sein, dass nach diesem Urteil und den Erkenntnissen daraus, Glyphosat & Co in der EU weiterhin Tür und Tor geöffnet bleiben. 

Das US-Gericht hat Monsanto zu 250 Mio. Bußgeld wegen Fehlverhalten in den letzten 20 Jahren verurteilt, weil der Konzern der Öffentlichkeit Informationen über die krebserregende Wirkung von Glyphosat vorenthalten hat. Diese Entscheidung muss auch Auswirkungen auf den Umgang mit Glyphosat in Europa und Österreich haben. Monsanto wurde als Falschspieler entlarvt. Unsere Zulassungsregeln für Studien über die gesundheitlichen Auswirkungen von sogenannten Pflanzenschutzmitteln müssen viel strenger geregelt werden. Auch in Österreich muss die Lebensmittelagentur AGES ihre Entscheidung, Glyphosat-Produkte zuzulassen, grundlegend überdenken.

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